Erkältung

Eine Erkältung ist eine meist von Viren verursachte Infektion, die nicht durch Antibiotika geheilt werden kann. Fälschlicherweise eingesetzt,  können Antibiotika sogar Resistenzen herbeiführen. Diese sorgen dafür, dass sich das Bakterium so verändert, dass es gegenüber dem Antibiotikum keine Reaktion zeigt.

Eine typische Erkältung läuft immer nach demselben Schema ab:

Einzelne Symptome treten kurz nacheinander auf und sollten deshalb auch einzeln behandelt werden. Ein Kombinationspräparat wie z.B. Wick Medinait macht nur für eine kurze Dauer von 1-2 Anwendungen Sinn, da es hauptsächlich die Symptome in der Nacht lindert, weil es ein leichtes Schlafmittel enthält. Zusätzlich enthält das Präparat noch
Paracetamol gegen Fieber und Schmerzen
Dextromethorphanhydrobromid gegen trockenen Reizhusten
Ephedrinhemisulfat gegen Schnupfen und verstopfte Nase
Doxylaminsuccinat als leichtes Schlafmittel

Halsschmerzen:
Sie treten meist als erste Symptome 1-2 Tage nach der Ansteckung auf und können sehr schmerzhaft sein. Ibuprofen kann dabei helfen den Schmerz erträglicher zu machen.

Kopf- und Gliederschmerzen:
Oft fühlt man sich von Anfang an schlapp, da der Körper all seine Reserven sammelt, um gegen die Krankheitserreger anzukämpfen. Eine verstopfte Nase kann dabei ursächlich sein für beginnende Kopfschmerzen. Deshalb ist es ratsam etwas Unterstützendes zu nehmen, um den Schleim flüssig zu halten bzw. wieder zu verflüssigen.

Schnupfen:
Durch den zähen Schleim, der sich in den Nasennebenhöhlen sammelt, entsteht ein Druck auf Höhe  der Schläfen. Dieser Druck macht sich vor allem beim Herunterbeugen des Kopfes bemerkbar.
Ist die Nase doch mal verstopft, gibt es abschwellende Nasensprays– oder tropfen, die helfen, schnell aber nur kurzfristig wieder Luft durch die Nase zu bekommen. Da sich die Nasenschleimhäute aber nach einer gewissen Zeit daran gewöhnen, dürfen diese Art von Nasensprays nicht länger als 7 Tage angewendet werden.

Husten:
Dieses Symptom beginnt etwa nach 3-5 Tagen und ist der langwierigste Teil einer Erkältung.  Dabei ist es sehr wichtig den anfänglich trockenen Husten nicht zu lange mit Medikamenten zu unterdrücken, da der Schleim abgehustet werden muss, um die Bronchien zu befreien. Sitzt der Schleim zu tief und fest benötigt man einen etwas stärkeren Wirkstoff, meist als Brausetablette eingenommen. Es ist aber immer wichtig den Schleim so schnell wie möglich loszuwerden, damit sich nicht noch, zusätzlich zu den Viren, Bakterien einnisten, die dieses feuchte Milieu allzu gerne mögen.

Und erst jetzt ist eine Therapie mit Antibiotikum möglich, die der Arzt genau analysieren muss.

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Bildnachweis: Andrey Popov – stock.adobe.com

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